Internationaler Tag der Patientensicherheit: Arzneimittel sicher gestalten

Am diesjährigen internationalen Tag der Patientensicherheit (17. September 2022) wird das Thema der Medikationssicherheit in den Mittelpunkt gerückt. Patienten vertrauen darauf, dass Arzneimittel ihnen dazu verhelfen, gesund zu bleiben oder gesund zu werden. Um die Patientensicherheit zu erhöhen, setzt MEDICE auf strengste Kontrollen, standardisierte Prozesse und eine konstante Kommunikation mit Patienten, Apothekern, Ärzten und medizinischem Fachpersonal.

Den Anspruch, Menschen bei der Bewältigung von Krankheiten zu unterstützen, trägt der Begriff des Medikaments bereits in seinem Ursprung: Aus dem lateinischen „medicare“ übersetzt, bedeutet Medikament im wahrsten Sinne „heilen“. Mit diesem Ziel haben Arzneimittel die Prävention und Behandlung von Krankheiten über die Jahrhunderte verändert.

Jeder Patient stellt einen individuellen medizinischen Fall mit unterschiedlichen Reaktionen auf Medikamente dar. Ein und dasselbe Medikament kann für einen Patienten gut geeignet sein, bei einem anderen jedoch potenzielle Nebenwirkungen hervorrufen. Gemeinsam haben aber alle Patienten eines, ihr Vertrauen darauf, dass der Nutzen der Arznei gegenüber dem Risiko etwaiger Nebenwirkungen überwiegt.

Die Sicherheit der Patienten steht bei MEDICE an erster Stelle. Daher widmet sich ein ganzes Team der MEDICE ausschließlich der Patientensicherheit. Und zwar mit dem Ziel: Patienten zuverlässig mit wirksamen und sicheren Medikamenten zu versorgen, die sie bei dem Erhalt oder der Verbesserung ihrer Gesundheit unterstützen.

Für die MEDICE Pharmakovigilanz bedeutet das konkret die Überwachung des gesamten Lebenszyklus eines Medikaments. Bereits während der langjährigen Prüfung neuer Wirkstoffe spielt ihre Verträglichkeit und Sicherheit eine entscheidende Rolle. Auch nachdem die Produkte auf dem Markt erhältlich sind, ist die Pharmakovigilanz damit beschäftigt, das Nutzen-Risiko-Verhältnis der Arznei weiterhin zu überwachen. Um mögliche Risiken einer Arznei frühzeitig zu erkennen, wertet das Team der MEDICE sowohl interne Nutzen- und Sicherheitsdaten sowie klinische Studien, aber auch externe Datenbanken und wissenschaftliche Publikationen aus. Zeigen sich in diesen Analysen ungewöhnliche (Neben-)Wirkungen, schauen unsere Experten noch genauer hin. Insofern erforderlich können sofort die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden, wie z.B. das Informieren von Ärzten und Patienten über die Risikofaktoren bestimmter Nebenwirkungen. Schließlich entwickelt das Team der Pharmakovigilanz Maßnahmen, welche die Nebenwirkungen minimieren oder vermeiden sollen.